Verbesserung des Radwegenetzes im Stadtbezirk.

Vertreter des CDU-Ortsverbandes Westtünnen informieren sich vor Ort.

 Die Vertreter der Ortsunion Westtünnen, der CDU-Bezirksfraktion sowie die Spitzen­kandidatin des Stadtbezirks Claudia Breer und die CDU-Wahlkreiskandidatin für Westtünnen, Osttünnen und Süddinker Petra Klatt trafen sich zu einem Ortstermin am neuen Haltepunkt Westtünnen, um über den Stand der Planungen, speziell der geplanten Verkehrsinfrastruktur und des Radwegenetzes, zu sprechen.

Vor kurzem hat der Verkehrsmi­nister des Landes NRW Hendrik Wüst die Eckpunkte eines Ge­setzes zur Förderung des Rad­verkehrs und der Nahmobilität der Öffentlichkeit vorgestellt. (FaNaG)

Das Fahrrad, so Wüst, soll zu einem eigenständigen Verkehrs­mittel für den Alltag werden. Da­für soll ein landesweites Netz hochwertiger Radwege geschaf­fen werden und diese sollen besser mit anderen Verkehrsmitteln vernetzt werden. Beispiels­weise durch Planung von Mobilstationen und Fahrradgaragen an Verkehrsknoten­punkten. NRW soll Fahr­radland Nr. 1 werden und bis 2025 sollen 25 % des Ver­kehrsaufkommens auf das Rad entfallen. Damit bekennt sich der Minister Wüst, wie er verlautbaren ließ, zu den Zielen der Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ (siehe Ver­öffentlichung des Ministeri­ums für Verkehr auf der Homepage der Landesregierung NRW vom 15.06.2020)

Ein weiteres Ziel des Gesetzes wird sein, möglichst durch bauliche Trennung von Rad- und Fußwegen für ein vernünftiges Miteinander von Radfahrern und Fußgän­gern zu sorgen. Eine ideologiefreie und pragmatische Verkehrspolitik im 21. Jahrhun­dert, O-Ton Minister Wüst.

Die CDU Westtünnen regt in diesem Zusammenhang an, die Planung der Verkehrs­infrastruktur, besonders der Radwege, nochmal genauer in Augenschein zu nehmen. Ziel ist dabei nicht Planungen zu verwerfen, sondern sinnvoll und gezielt in verschie­denen Punkten im Sinne der neuen geplanten Gesetzgebung zu ergänzen. Gerade am Haltepunkt Westtünnen besteht die Möglichkeit einen neuen und mustergültigen Verkehrsknotenpunkt zu erstellen, z. B. mit Ladeplätzen für die unterschiedlichen Verkehrsmittel der E-Mobilität. Auch der Schülerradverkehr zur Konrad-Adenauer-Realschule, der in Zukunft über die neuen Radwege um den Haltepunkt herumführen wird, sollte in jede Planung hineingenommen werden. Das bisher gute Konzept kann und sollte unserer Meinung nach noch überdacht werden und im Sinne der Stärkung von Radverkehr und E-Mobilität ausgebaut werden.

Eine gute Einbindung des Verkehrsknotenpunktes Westtünnen in die Radverkehrs­struktur des Stadtbezirks Rhynern und beispielsweise die Anbindung Westtünnens, via neuer Südfeldweg an den Bereich KAR-neue Sparkasse-REWE Räker sollten da­bei im Vordergrund stehen.