Entwicklungen im Quartier Westtünnen überzeugen.

Simon Kottmann stellt bei einem Quartier- Spaziergang Schwerpunkte vor.

Die Ankündigung, „Neues“ zu erfahren, hatte viele Interessierte zur Stephanus-Kirche in Westtünnen gelockt. Sie wurden nicht enttäuscht, den Simon Kottmann als Quartiersentwickler konnte einiges vorstellen. Zunächst einmal die neue Wohnanlage für Menschen mit Behinderung, die vom Verein für körperbehinderte und Mehrfachbehinderung (VKM) betrieben wird. Ribana Reuter als Leiterin der Anlage und Elisabeth Reitz als Geschäftsführerin erläuterten ihr Betreuungskonzept und stellten die gelungene Anlage mit viel Grün zwischen Kirche und Schule vor. Mit intensiver Projektarbeit wird hier versucht, Haus und Grünflächen zu gestalten und Kontakte zu örtlichen Gruppen und Vereinen herzustellen.

Die Pläne zur Umgestaltung der Sportanlage in Westtünnen zeigte dann Kai Hegemann, Geschäftsführer des HSC 08, vor Ort auf. Mit mehreren aufwändigen Maßnahmen wird das Sportgelände modernisiert und für Zukunftsaufgaben „fit“ gemacht. Mit Hilfe des NRW Landesförderprogramms „Sportstätten 22“ soll die Nutzungsmöglichkeit der Anlage deutlich erweitert werden. Es ist geplant, dass der bisherige Rasenplatz mit einer umlaufenden 400 m Tartanbahn und mit einer 100 m Bahn erweitert wird, damit verstärkt auch Leichtathletikdisziplinen durchgeführt werden können. Dafür werden zwei von acht Tennisplätzen wegfallen. Außerdem entsteht zwischen Rasen – und Kunstrasenplatz ein komplettes neues Gebäude für den Sanitärbereich der Sportanlage, da das bisherige Gebäude aus den 50. Jahren nicht mehr saniert werden kann. Das neue Gebäude nimmt auch die zentrale Gastronomie des gesamten Sportzentrum auf und ist öffentlich zugänglich.

Im Zug dieser Neuerungen wird auch der Zugang zur Anlage auf die Hubert Westermeier- Straße mit ihren Parkplätzen konzentriert, der Eingang Fuchshöhle bleibt Fußgängern/Radfahren erhalten. Zur Fuchshöhle sind auch entsprechende Lärmschutzmaßnahmen eingeplant. Eine ehrgeizige Planung, die jetzt vorgestellt wurde und in der Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen sein soll.

Viel Informationen für die interessierten Teilnehmer an diesem Nachmittag, viel Bewegung und Aufwertung für den Stadtteil Westtünnen. Eine Quartiersentwicklung in zwei unterschiedlichen Bereichen, die sicher nachhaltig den Wohn – und Freizeitwert im südlichen Stadtbezirk verbessert.