Die fünf Ratskandidaten Schwienhorst, Dunkel-Gierse, Weißenberg, Prahs und Berghoff stellen sich vor

Die Ratskandidaten (v.l.n.r.): Judith Schwienhorst, Tobias Berghoff, Vera Dunkel-Gierse, Artur Werner Prahs, Maximilian Weißenberg

Judith Schwienhorst – Wahlbezirk 20:

Die 46-jährige gelernte Bankkaufrau ist verheiratet und hat zwei Kinder. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie eine Tischlerei in Bockum-Hövel. Im Rat der Stadt Hamm sitzt Judith Schwienhorst seit 2004, seit 2014 ist sie Vorsitzende des Kinder- und Jugendhilfeausschusses. In der kommenden Wahlperiode möchte sich Judith Schwienhorst weiter für eine bedarfsdeckende Versorgung mit KiTa-Plätzen einsetzen. „Ebenfalls ist es mir ein Herzensanliegenden für bezahlbaren Wohnraum, insbesondere für Familien mit Kindern, zu sorgen.”

Vera Dunkel-Gierse – Wahlbezirk 21:

Vera Dunkel-Gierse, verheiratet und zwei Kinder, ist studierte Deutsch- und Kunstlehrerin. Sie sitzt seit 2009 in der Bezirksvertretung Bockum-Hövel, seit 2014 auch im Rat der Stadt Hamm. Nach dem viel zu frühen Tod von Udo Helm hat sie 2019 sein Amt als Bezirksvorsteher übernommen, das sie seitdem mit viel Elan und Begeisterung ausübt. Einsetzen will sich die 58-Jährige, die auch stellvertretende Kreisvorsitzende der Hammer CDU ist, vor allem für die Attraktivierung des Stadtteilzentrums. Dazu gehört für Dunkel-Gierse vor allem auch die Förderung von Kunst im öffentlichen Raum: „Nur wenn das Umfeld ansprechend gestaltet ist, nutzen die Bürgerinnen und Bürger auch die Einkaufsmöglichkeiten vor Ort.“ Priorität genießen für sie auch gute Bildungsmöglichkeiten und die Chance, dass jeder der möchte, auch sein Eigenheim in Bockum-Hövel errichten kann. “Mit der Wohnbaulandinitiative haben wir in den vergangenen sechs Jahren bereits große Erfolge erzielt, hieran gilt es anzuknüpfen.”

Maximilian Weißenberg – Wahlbezirk 22:

Maximilian Weißenberg ist 23 Jahre alt und befindet sich auf der Zielgeraden seines Jurastudiums. Weißenberg, der auch Mitglied im geschäftsführenden Kreisvorstand der CDU Hamm ist, kandidiert das erste Mal für den Rat. Kommunalpolitische Erfahrung konnte er in der vergangenen Wahlperiode aber bereits im Umweltausschuss der Stadt Hamm sammeln. „Mein Fokus für die kommenden fünf Jahre liegt ganz klar in den Bereichen Bildung sowie öffentliche Sicherheit und Ordnung.“ Entschieden vorantreiben möchte er daher insbesondere die weitere Entwicklung der Hochschule Hamm-Lippstadt. “Ziel für Bockum-Hövel muss dagegen sein, dass hier vor Ort auch weiterhin alle möglichen Schulabschlüsse erworben werden können – Abitur, mittlere Reife, Haupt- und Förderschulabschluss sind dabei gleichrangig zu berücksichtigen“. Als Landjugendlicher wisse er auch um die Bedürfnisse der heimischen Bauern: „Hier möchte ich gerne Ansprechpartner vor Ort sein!“

Artur Werner Prahs – Wahlbezirk 23:

Artur Werner Prahs ist 55 Jahre alt, gelernter Elektrotechniker und arbeitet inzwischen als Beizer. Daneben ist er auch noch als Vertrauensmann der Mitarbeiter bei ihm im Betrieb tätig. Erste politische Erfahrungen konnte Artur Prahs bereits im Behindertenbeirat der Stadt Hamm (seit 2014) sowie im Vorstand der CDU Bockum-Hövel sammeln. „Ich möchte mich vor allem um die Infrastruktur und hier insbesondere um den ÖPNV kümmern. Ein besonderes Augenmerk muss dabei auch auf einen inklusionsgerechten Ausbau gelegt werden.” Daneben möchte er sich auch für die wirtschaftliche Weiterentwicklung in Stadt und Bezirk einsetzen: „Unsere heimischen Unternehmen müssen eine Perspektive aufgezeigt bekommen – Ökonomie und Ökologie schließen sich dabei übrigens nicht aus.“

Tobias Berghoff – Wahlbezirk 24:

Der 43-Jährige ist gelernter Krankenpfleger und Diplom-Pflegewirt. Nachdem er mehrere Jahre hauptamtlicher Vorstand des Caritasverbands Hamm gewesen ist, arbeitet er in gleicher Position inzwischen bei der Caritas in Dortmund. Auf Vorschlag der Hammer Wohlfahrtsverbände gehörte Berghoff auch mehre Jahre dem Sozialausschuss der Stadt Hamm an, seit 2017 ist er ebenfalls Mitglied im Kreisvorstand der Hammer CDU. Aufgrund seines beruflichen Hintergrunds verwundert es nicht, dass ihm die demographische Entwicklung in der Stadt sehr am Herzen liegt. „Ich möchte mich als Ratsherr besonders für ein lebenswertes und selbstbestimmtes Älterwerden in Hamm einsetzen.“ Dazu gehört für ihn natürlich auch eine wohnortnahe Versorgung in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens.