Der Bebauungsplan für den Bereich „An der Lohschule“ wird erstellt.

Nach einer Empfehlung der Bezirksvertretung hat der Rat der Stadt Hamm beschlossen, für den Bereich

„An der Lohschule“ in Rhynern einen Bebauungsplan aufzustellen. Es handelt sich um die Freifläche östlich der Sportplatzanlage, zwischen den Straßen An der Lohschule und  Weidenhecke, sowie der vorhandenen Bebauung.  Die Beteiligung der Öffentlichkeit soll im Rahmen einer Bürgerversammlung durchgeführt werden. In ihrer zusammenfassenden Sachdarstellung beschreibt die Fachverwaltung das Vorhaben so:

Zusammenfassung:

Der ca. 3,6 ha große Geltungsbereich des Bebauungsplanes Nr. 03.097 –  An der Lohschule – umfasst im Wesentlichen eine bislang bewirtschaftete Ackerfläche im Osten des Stadtbezirks Hamm-Rhynern. Die Eigentümerin hat die Bereitschaft erklärt, die Fläche für eine wohnbauliche Entwicklung zur Verfügung zu stellen, sofern die wirtschaftlichen Voraussetzungen dafür gefunden werden.

Erste Konzepte sehen überwiegend eine Bebauung mit Einfamilienhäusern in Form von Einzel – und Doppelhäusern vor. In einem kleinen Bereich des Gebietes ist auch die Schaffung von Mehrfamilienhäusern angedacht. Damit wird das städtebauliche Ziel verfolgt, ein diversifiziertes Wohnraumangebot zu schaffen, das sich gleichwohl in die Eigenart der umliegenden Wohngebiete verträglich einfügt.

Durch die wohnbauliche Entwicklung der Fläche kann auf die anhaltende Nachfrage nach Wohnbauland in diesem Stadtbezirk reagiert und somit ein Beitrag zu der vom Rat beschlossenen Wohnbaulandinitiative geleistet werden. Mit der vorliegenden Beschlussvorlage kommt dem Rat der Stadt Hamm die Aufgabe zu, das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes förmlich einzuleiten.

Mit diesem Vorhaben könnte auch der Ortseingang Rhynerns städtebaulich stärker definiert werden und eine eindeutige Abgrenzung des Siedlungsraumes zum Landschaftsraum betont werden.

Das Vorhaben ist ein gelungener Auftakt der Wohnbauinitiative der CDU in unserem Stadtbezirk an einer sehr geeigneten Stelle. Hier kann die vorhandene Infrastruktur genutzt werden.